Konzeption Des "Noein" Bei Parmenides Von Elea / the Idea of "Noein" in Parmenides of Elea (Studia Praesocratica) (German Edition)

Konzeption Des "Noein" Bei Parmenides Von Elea / the Idea of "Noein" in Parmenides of Elea (Studia Praesocratica) (German Edition)

Language: German

Pages: 284

ISBN: 3110217597

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


Maria Marcinkowska-Roso? provides the first detailed study of the conception of thought and knowledge in the didactic poem by Parmenides of Elea, one of the most important early Greek philosophers (6th 5th cent. BC). She succeeds in providing convincing answers to some of the central questions on Parmenides, in particular the relationship between thought and being, the overall message of Parmenides poem, and the connection between the two parts. "

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Die Aporien der modernen These von der Erkenntnis KATA TO UPERBALLON 175 von Zusammensetzung bei entsprechender Dominanz eines der beiden Elemente aufweist“ (J. Wiesner 1996, S. 63)69. Bei dieser Auslegung stellt sich jedoch die grundlegende Frage nach der Quelle der Entsprechung zwischen der Proportion der Mischung im Körper und im erkannten (wahrgenommenen) Gegenstand. Die Antwort, nach der die Welt eine Projektion der Proportion des Körpers ist, kommt für Parmenides natürlich nicht in

Namen nähert sich Parmenides paradoxerweise dem Ding selbst, nicht indem er die Sprache zu übergehen versucht, sondern indem er sie als das wichtigste zur Wirklichkeit führende Mittel – ÐdÒj – anerkennt. Wenn das Parmenideische „ist“ als „linguistic impertinence“ (P. Thanassas 2007, S. 35) zu bezeichnen ist, dann eben darum, weil es die konventionelle Durchsichtigkeit der Sprache als eines 44 45 A.P.D. Mourelatos (1970, S. 182f., Anm. 41) und L. Woodbury (1971, S. 146f., 153ff.) aus; s. auch D.

Homer und Platon eingetretenen Wandels in der Vorstellung des noàj bietet somit die Parmenideische Konzeption des noe‹n den vielversprechendsten Anhaltspunkt. Über das Leben des Parmenides ist sehr wenig bekannt21. Selbst seine Lebensdaten sind kontrovers: Mit der bei Diogenes Laertios angegebenen, wahrscheinlich von Apollodoros stammenden Datierung, nach der der Philosoph gegen 540 v. Chr. geboren sein soll22, steht die Platonische, in ihrem historischen Wert schwer einschätzbare Erzählung23 von

v. Fritz (1974, S. 47); G. Vlastos (1953, S. 168); E.D. Phillips (1955, S. 553: „The same thing is thinking and that because of which thought is“); F. Montero (1958, S. 350: „lo mismo es el pensar y aquello (lo Ente) por lo que es el pensamiento“); K. Deichgräber (1958, S. 674, Anm. 1: „Dasselbe ist Denken und das, weshalb Denken ist“); M. Untersteiner (1958, S. 149: „Identico, poi, è l’intuire e ciò in causa del quale è il pensiero singolo“); R. Falus (1960, S. 278: „Dasselbe ist (das) Denken

Anhänger dieser Auslegung zu, dass der Parmenideische Begriff des unveränderlichen Seienden Zeitlosigkeit tatsächlich impliziert – sie glauben jedoch, dass der Eleate noch nicht imstande war, diese Implikation wahrzunehmen: Keine Aussage seines Gedichtes belege das Bewusstsein eines logischen Zusammenhanges zwischen Zeit und Veränderung374. An der langjährigen Diskussion, die mit dem Stichwort „atemporal eternity or perpetual duration?“ zusammengefasst wird375, beteiligten sich zahlreiche

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