Aphrodite und Eros in der antiken Tragödie: Mit Ausblicken auf motivgeschichtlich verwandte Dichtungen

Aphrodite und Eros in der antiken Tragödie: Mit Ausblicken auf motivgeschichtlich verwandte Dichtungen

Ursula Bittrich

Language: German

Pages: 226

ISBN: 2:00299101

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


Publish Year note: First published in 2005
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Aphrodite und Eros - ihr Wesen und Wirken ist richtungweisend für den Handlungsablauf zahlreicher antiker Tragödien. Die Autorin zeigt an ausgewählten Dramen von Aischylos bis Seneca sowie an verwandten Texten vom frühgriechischen Epos bis hin zu Theokrit, Ovid und Nonnos, wie sich das Bild dieser beiden so facettenreichen Gottheiten unter Wahrung bestimmter Konstanten tradiert und gewandelt hat.

Focussing upon a selection of dramas from "Aeschylus" to "Seneca," the author demonstrates how the images of the two multifaceted gods, Aphrodite and Eros, have been transmitted, at the same time that certain features have been preserved. The emphasis on the destructive side of the twofold love gods is shown to be characteristic of tragedy

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Wirkkraft auftritt sowie von den Dienerinnen in den Hiketiden im Rahmen einer göttlichen Rangordnung mit Zeus auf eine Stufe gestellt wird. Als Ausläufer dieser Vorstellung einer absolut herrschenden Liebesgottheit, die auch für das Eros-Lied aus Sophokles' Antigone prägend ist, wurde das νόσος-Motiv, die Idee von der Liebe als göttlich verursachte Krankheit, behandelt. Wie bei der Gestaltung dieses Motivs zunehmend auch der menschliche Koeffizient in den Blick rückt und damit die ausschließlich

Sumpfniederung besungen: 145-150 faO δ' f άμφι τάν πολύθηρον ΔΙχτυνναν άμπλαχίαις άνίερος άθύτων πελανων τρύχτ] ; φοίτα γαρ χαί δια Λίμνας χέρσον θ ' υπέρ πελάγους δίναις έν νοτίαις δλμας. 195 Cf. 725. 196 Cf. 1403. 197 Cf. 415 198 Cf. 3-4: δσοι τε Πόντου τερμόνων τ ' 'Ατλαντικών / ναίουσιν εΐσω . . . 60 Die Macht der Aphrodite und die Unbezwinglichkeit des Eros Wirst du aufgerieben wegen Verfehlungen gegenüber der an wilden Tieren reichen Diktynna, opferlos und ohne die heiligen

Theos. Untersuchungen zur Formengeschichte religiöser Rede, Leipzig 1923, S. 148. Fr. 1 L.-P. Ibid., Z. 5, 25. Zu diesem Bild und seinem Gebrauch bei Euripides s. unten, 111/112. Siehe umseitig, A n m . 221. Diese treffende A r t der Umschreibung bei W . Engel, Kypros. Eine Monographie, II. Teil, Berlin 1841, 347. 70 Die Macht der Aphrodite und die Unbezwinglichkeit des Eros hoc-Genealogie des Dichters für den je nach gedanklichem Z u s a m m e n h a n g mit i m m e r wieder a n d e r e n E l

„Denn Kypris hat gewollt, daß dies geschah." Wenn wir diesem Ausspruch auf dem Hintergrund aller angeführten Stellen den Platz einräumen, der ihm gebührt, so erscheint auch Phaidras νόσος in einem anderen Lichte, und kann nicht etwa als ein ausschließlich neurotisches Phänomen, als Ausdruck eines unterdrückten innerseelischen Konflikts angesehen werden. 247 Freilich ist die psychologische Seite ihres Liebeswahnes mit erstaunlicher Einfühlsamkeit und, wenn man so will, analytischem Scharfblick

Charakterisierung ihres Ursprungselementes als non mitis - ein Attribut, das später auch der Knabe Amor erhält 3 6 1 - fällt auf ihr eigenes Wesen zurück. Wenn ihr dann noch im gleichen Atemzug Gott Amor als ihr Sohn zur Seite gestellt wird, so ist die Art der Herrschaft dieser beiden Götter gleich zu Beginn auf die einer harten, unerbittlichen Tyrannis festgelegt. Bemerkenswert ist in v. 275 die Bezeichnung geminus Cupido. Möglicherweise greift Seneca hier die von Euripides geprägte Vorstellung

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